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Montag, 10. September 2018 | 11:07 Uhr | Alter: 40 Tage Kategorie: National

Steirische Festspiele bei der Österr. Mannschafts – Staatsmeisterschaft

Von: Werner Tinkhauser

Im Finale der diesjährigen Österreichischen Staatsmeisterschaften Mannschaft setzte sich Stmk I mit Harald Pfundner und Wolfdietrich Fritz gegen Tirol I mit Robert Troppacher und Gebhard Schweiger klar durch.

Vom 7. bis 9. September 2018 wurde die diesjährige Österr. Mannschafts - Staatsmeisterschaft im Rollstuhltennis auf der Anlage des ASKÖ Maxglan in Salzburg ausgetragen.

10 Teams, davon 3 aus der Steiermark, aus insgesamt 6 Bundesländern kämpften an diesen 3 Tagen um den begehrten Mannschafts-Staatsmeistertitel. Bei diesem „Team – Bewerb“, angelehnt an den internationalen World Team Cup im Rollstuhltennis vom Austragungsmodus (entspricht dem Davis-Cup bei den Nicht-Behinderten), werden in jeder Begegnung immer 2 Einzel und 1 Doppel gespielt.
Aufgrund des schlechten Wetters (Regen) in den vorangegangen Tagen waren die Sand-Freiplätze für die Rollstuhltennisspieler leider nicht bespielbar, der gesamte Bewerb musste in die Halle verlegt werden. Kein Problem, ist der Gesamtorganisator aus Salzburg, Werner Tinkhauser, mit solchen Herausforderungen nicht das erste mal konfrontiert worden. Das Wetter konnte somit einer sehr guten Organisation keinen Strich durch die Rechnung machen.

Die Spiele konnten daher beginnen. Im Achtelfinale konnten sich die Mannschaften Wien/NÖ (Blaha/Wallner) gegen Tirol II (Jenewein/Graus) und Steiermark II (Fink/Gröblacher) gegen Salzburg III (Laisacher/Pramendorfer/Geierspichler) jeweils mit 3:0 durchsetzen.

Im Viertelfinale griffen dann die gesetzten Mannschaften Steiermark I (Pfundner/Fritz, Tirol I (Troppacher/Schweiger), Steiermark III (Schuster/Tackner) und Salzburg I (Stieg/Wöß/Pesendorfer) ins Geschehen ein. Die Überraschung war perfekt, als Steiermark I die Heimmannchaft Salzburg I mit 2:1 geschlagen hat. Diese Begegnung entschied sich erst im Doppel, wo Fink/Gröblacher gegen Stieg/Pesendorfer gewinnen konnte. Die anderen gesetzten Mannschaften konnten sich jeweils mit 3:0 durchsetzen. Tirol I (Troppacher/Schweiger) gegen Salzburg II (Tinkhauser/Lotz). Steiermark I (Pfundner/Schweiger) gegen Vorarlberg (Flax/Hehle) und Steiermark III (Schuster/Tackner) gegen Wien/Nö (Blaha/Wallner).

Im Halbfinale waren daher 3 Mannschaften aus der Steiermark und eine aus Tirol. Die als Nummer 1 gesetzte Mannschaft Steiermark I und als Nummer 2 gesetzte Mannschaft Tirol I setzten sich mit jeweils 3:0 durch. Das Finale und das Spiel um Platz 3 war also entschieden.

In der Zwischenzeit haben auch die Platzierungsspiele begonnen. Das Spiel um Platz 9/10 wurde von Salzburg III gegen Tirol II bestritten. Die Quadmannschaft Laisacher/Pramendorfer/Geierspichler konnte sich mit 2/1 gegen die Newcommer Graus/Jenewein durchsetzten. Das Spiel entschied sich in einem spannenden Doppel.

Die Platzierungen 5-8 wurde Salzburg I, Wien/Nö, Salzburg II und Vorarlberg bestritten. Wien/Nö konnte Salzburg I niederringen und hätte dann gegen Salzburg II, die Vorarlberg mit 2:1 besiegten antreten müssen. Leider hat diese wegen Verletzung von Wallner nicht stattfinden können. Salzburg II wurde daher 5ter aufgrund der Aufgabe von Wien/NÖ die nun 6ter waren. Den Platz 7 belegte Salzburg I die nach einem 1/1 im Einzel das Doppel gegen Vorarlberg spielte. Dieses Doppel wurde im Matchtiebreak entschieden. Ganz knapp mit 11:9.

Im Finale konnte ein großartig aufspielender Wolfdietrich Fritz mit überzeugendem Spiel mit einem 6:4 und 7:5 den 1. Punkt gegen Gebhard Schweiger aus Tirol sichern. Somit war der Druck, das 2. Einzel unbedingt gewinnen zu müssen, für Harald Pfundner vorerst weg genommen.

Ohne diesen Druck, aber dem unbedingten Willen, den Staatsmeistertitel diesmal wieder in die Steiermark zu holen (waren die Steirer in den letzten beiden Jahren immer im Finale knapp gescheitert) lief auch Pfundner zur Höchstform auf und lies Robert Troppacher aus Tirol letztendlich mit einem 6:4 und 6:2 Sieg keine Chance. Damit war nach den beiden Einzel bereits alles entschieden und der Staatsmeistertitel konnte endlich wieder in die Steiermark geholt werden.

Für Pfundner, der schon in der ersten Runde den wesentlich stärker einzuschätzenden Thomas Flax aus Vorarlberg im ersten Einzel in 2 Sätzen schlagen konnte (hat Flax die letzten 3 Begegnungen doch ganz glatt für sich entschieden und liegt auch in der Weltrangliste derzeit fast 30 Plätze vor Pfundner), ist es nicht der erste Staatsmeistertitel, sehr wohl aber für Wolfdietrich Fritz, bei dem die Freude jetzt keine Grenzen mehr kannte, ist es für ihn doch das bisherige Karriere Highlight.

Auch für den Obmann des 1. Steir. Rollstuhltennisclubs und dem Mannschaftsführer Mag. Michael Wöhrer, ist dieser Staatsmeistertitel etwas Besonderes und die Begeisterung dementsprechend groß bei ihm. Nicht nur deswegen, denn mit Margrit Fink und Willi Gröblacher gab es als Draufgabe noch den 3. Platz und der 4. Platz ging an Gerhard Schuster und Peter Tackner.

Bei strahlendem Wetter wurde am Sonntag Nachmittag dann die Siegerehrung vom Gesamtorganisator Werner Tinkhauser, der Turnierleiterin Birgit Schobel und dem Obmann des BSV Salzburg Roland Prucher unter Anwesenheit von Landtagsabgeordneter Mag. Dr. Humer-Vogl und Vizebürgermeister Auinger durchgeführt.

 



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