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Montag, 13. Mai 2019 | 14:23 Uhr | Alter: 11 Tage Kategorie: National, Rehaprojekt

Rollstuhltenniscamp des VQÖ in FAAK am SEE

Von: Mag. Michael WÖHRER
Carlotta Ahlers

Vom 22. - 27. April 2019 veranstaltete der Verband der Querschnittgelähmten Österreichs (VQÖ) das diesjährige Rollstuhltenniscamp im Bundessportzentrum Faak am See.

Auch heuer konnten wir wieder einen Neuling begrüßen. Die 18-jährige Carlotta Ahlers aus Wien war auch die jüngste Teilnehmerin, die sich mit ihrem Einsatz aber sehr schnell in die Gruppe einfügte (siehe unten).

Die Anreise war diesmal am Ostermontag. Auf Grund des schlechten Wetters mussten wir Dienstag und Mittwoch vormittags in die Turnhalle vom Sportzentrum wo sich die TeilnehmerInnen

beim Geschicklichkeitsbewerben messen konnten. Nachmittags ging es am Dienstag in die Tennishalle in Feistritz und am Mittwoch konnten wir erstmals in Faak im Freien spielen. An diesen Tagen stand Tennistraining am Programm. Am Donnerstag führten wir einen Mannschaftsbewerb durch. Am Freitag gab es individuelles Training, Doppelspiele und Rollstuhleinstellung.

Am Abend fand eine Abschlussbesprechung mit Siegerehrung statt. Trotz der schlechten Wetterbedingungen war es eine sehr angenehme und sportlich erfolgreiche Woche in Faak am See.

 

Eindrücke von der Teilnehmerin Carlotta Ahlers

Mit 18 Jahren war ich in der Tennisgruppe die jüngste Nachwuchsspielerin. Von der Gruppe wurde ich sehr lieb aufgenommen und habe mich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt.

Die Trainingsabläufe waren sehr abwechslungsreich, in der Regel haben wir in Gruppen mit einem Trainer oder zu zweit Tennis gespielt. Bei schlechtem Wetter gab es Geschicklichkeitsspiele in der Halle. Darüber hinaus wurde ein Champion-Match organisiert. Die Einzeltrainingseinheiten haben mir besonders gut gefallen, ich konnte meine Schläge mit Hilfe der Trainer stark verbessern. Äußerst viel konnte ich auch von den erfahrenen TennisrollispielerInnen lernen. Einige Tipps und Tricks habe ich mir gleich abgespeichert und werde sie bei meinen nächsten Turnieren anwenden. Ein wichtiger Punkt für mich während des Camps war es auch, an meinem Aufschlag zu feilen. Durch intensives Training, was solch ein Camp ermöglicht, habe ich gut an meinem Aufschlag und meiner Vor- und Rückhand arbeiten können. Jetzt heißt es dranbleiben und viel trainieren.

Die Abende waren sehr leiwand: wir haben viel miteinander geredet, gelacht und Karten gespielt. Auch das gute Essen trug zu einer positiven Stimmung bei.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass mir das Tenniscamp viel Freude bereitet und mich motiviert hat, an anderen Tennisturnieren teilzunehmen, um mehr Spielerfahrung zu bekommen.

 



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